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Schule im Herzen Duisburgs

 

Fahrten und Exkursionen

Rochefort-Austausch 2018

Im März ging es für insgesamt 43 Schülerinnen und Schüler der Französischkurse der Jahrgangsstufen 8 und 9 auf eine zehntägige Frankreichreise. Am Donnerstag, dem 1. März, trafen sich alle Teilnehmer/innen um 7 Uhr morgens mit gepackten Koffern vor dem Mercator-Gymnasium (der Austausch fand in Kooperation mit dem Mercator-Gymnasium statt), und nachdem sich auch unsere Begleitlehrerinnen Frau Steindor und Frau Spinne eingefunden und die letzten Schüler verabschiedet hatten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Rochefort, eine kleine Stadt im Südwesten Frankreichs. Nach einer 14-stündigen, jedoch durch Frau Steindors Filme erträglichen Fahrt kamen wir abends endlich in unseren Gastfamilien an.  Nachdem sich alle herzlich begrüßt hatten, die Gastgeschenke verteilt und die Häuser gezeigt waren, gab es spät abends noch unser erstes, typisch französisches Abendessen, an das sich wohl alle hätten gewöhnen können: Délicieux!Am nächsten Tag trafen sich alle Deutschen in der Schule ihrer Austauschpartner und,nachdem einige über ihre bisher gemachten Erfahrungen berichtet hatten, erkundeten wir in kleinen Gruppen die hübsche Stadt Rochefort und verbrachten viel Zeit damit, das gute Wetter und die schöne Atmosphäre zu genießen. Später am Tag wurden wir dann noch einmal offiziell im Rathaus von Rochefort von der stellvertretenden Bürgermeisterin empfangen und gingen nach einem eindrucksreichen Tag wieder zurück in die Gastfamilien, mit denen wir diesen noch gemütlich ausklingen ließen.In den nächsten beiden Tagen waren wir auf uns alleine gestellt, denn wir verbrachten das Wochenende in den Gastfamilien und somit alle unterschiedlich. Während die einen zusammen mit ihren Familien ans Meer oder nach La Rochelle, die nächstgelegene größere Stadt fuhren, verbrachten andere ihre Zeit auf der Kart-Bahn, in Museen, in Kinos, auf der Kirmes oder sie trafen sich mit anderen jungen Franzosen und deren Familien, um gemeinsam ein schönes Wochenende zu verleben.Nach diesem spaßigen und vor allen Dingen ereignisreichen Wochenende trafen sich am Montag pünktlich um Acht alle wieder in der Schule, um in eine nahe gelegene alte Seilerei zu gehen und dort verschiedene Knoten zu lernen und mit mithilfe dieser Techniken Armbänder zu entwerfen. Nach einem Mittagessen in der Schulmensa unserer französischen Schule besuchten wir das Museum der ehemaligen nationalen Schule für Schiffahrtsmedizin. Dort wurden bis ins 19. Jahrhundert hinein Chirurgen ausgebildet, die anschließend an Bord von Segelschiffen Dienst taten. Nach dem Museumsbesuch hatten wir noch etwas Freizeit in der Stadt, bevor wir wieder in unsere Gastfamilien gingen.Auch der Dienstag begann mit Vorfreude auf den kommenden Tag, denn geplant war ein langer Ausflug nach Saintes, ebenfalls eine kleine Stadt und zugleich ein Hauptort der alten Kulturlandschaft des Saintonge. Nach einer einstündigen Fahrt und der Besichtigung eines alten römischen Amphitheaters fing es zum Bedauern aller sehr stark zu regnen an und am Ende unserer Stadtführung war unsere Kleidung komplett durchweicht. Da keine Besserung in Sicht war, mussten wir Saintes leider schon am Mittag wieder verlassen und verbrachten den Rest des Tages in der Schule und studierten dort, zusammen mit den Franzosen, deutsche und französische Lieder ein.Nachdem der Vortag ins Wasser gefallen war, schien am nächsten Morgen wider Erwarten die Sonne und wir setzten uns erneut in den Bus, um in den  französischen Freizeitpark „Futuroscope“ zu fahren, der an das Thema „Zukunft“ angelehnt war. Wir teilten uns wieder in kleine Gruppen auf und besuchten zusammen mit den Franzosen die verschiedenen Attraktionen. Nach einem langen aber spannenden Tag mit 4D-Kinos, Roboter-Achterbahnen und diversen Simulatoren versammelten wir uns abends vor dem Bus, um zurück nach Rochefort zu fahren.Am Donnerstag standen erneut die Workshops zum Thema Singen und Theater an und nach dem Mittagessen und etwas Freizeit in der Stadt besuchten wir noch das Museum der Marine und gingen in die Ausstellung der Seilerei. Den Rest des Tages verbrachten wir mit unseren Austauschschülern und frühzeitigem Kofferpacken. Der letzte richtige Tag in Rochefort begann mit den Proben unserer eingeübten Lieder und Sketche, denn am Abend stand ein Festakt zum 50. Jubiläum des Austausches an, bei dem sowohl die Eltern unserer Austauschschüler, als auch Herr Buchthal, Herr Herden, der Schulleiter des Mercator-Gymnasiums, der Bürgermeister von Rochefort sowie andere wichtige Vertreter der Region anwesend waren. Die Stimmung war bei vielen von uns zunächst etwas gedrückt, denn die meisten hatten sich gerade in ihren Familien eingelebt und wollten sie nicht nach so kurzer Zeit wieder verlassen, doch die Feier am Abend war trotzdem ein würdiger und fröhlicher Abschluss für die schöne Zeit.Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, denn um halb Acht sollte unser Bus zurück nach Duisburg abfahren und nach einem tränenreichen Abschied machten wir uns auf den Weg nach Deutschland. Geplant war ein Halt in Paris und nach ca. 7 Stunden Fahrt erreichten wir Paris und gingen gemeinsam zur Basilique du Sacré-Cœur, von der aus wir in kleinen Gruppen und mit einem Stadtplan ausgerüstet selber Paris erkunden durften. Nachdem wir jede Menge Sehenswürdigkeiten gesehen und besucht hatten, trafen wir uns um 11 Uhr nachts alle wieder unter den Eiffelturm und besichtigten ihn gemeinsam. Um 1 Uhr nachts kam dann auch der Bus, der uns zurück nach Duisburg bringen sollte, und nach einem wunderschönen, anstrengenden und aufregenden Tag in Paris kamen wir am Morgen erschöpft am Mercator-Gymnasium an. Einen Tag später fing unser normaler Alltag schon wieder an, doch von den tollen aber auch lustigen Erfahrungen, die wir während unserer Zeit in Rochefort gemacht haben, erzählen wir immer noch und die schönsten Momente werden uns wohl auch immer im Gedächtnis bleiben.

 

(Thalia Bouchehrian)

 

 

 

 

 

Auftakt nach Maß — Steinbart-Schüler fahren erstmals zum Austausch nach Calais

Im März 2018 war es endlich soweit: 21 Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums fuhren nach Calais, um dort ihren corres einen Gegenbesuch abzustatten. Denn diese waren schon im Januar 2018 nach Duisburg gekommen. Und so war in den meisten Fällen das erste Eis bereits gebrochen, als die Gruppe am 13. März in Duisburgs Partnerstadt am Ärmelkanal eintraf.


Entsprechend herzlich fiel der Empfang aus: In der Schulmensa war ein kleiner Begrüßungsimbiss, ein goûter, angerichtet und der Schulleiter des collège Jean Jaurès richtete einige Willkommensworte an die deutschen Gäste, die anschließend gemeinsam mit ihren Austauschpartnern nach Hause fuhren. Die folgenden  Tage gaben den Deutschen Gelegenheit, den Schulalltag französischer Jugendlicher kennenzulernen und auf manchen nicht unerheblichen Unterschied aufmerksam zu werden: sei es die Tatsache, dass das Schulgebäude in Frankreich nicht für jedermann offensteht, dass viele Aufgaben von sogenannten surveillants übernommen werden oder auch dass ein französischer Schultag in der Regel deutlich länger dauert als ein deutscher. Ein weiterer Unterschied betraf die lange Mittagspause, in der auch wir uns gerne von den Angestellten der Mensa verwöhnen ließen. 

Über dieses Hineinschnuppern in französisches Alltagsleben hinaus erwartete die deutschen Gäste ein hochkarätiges Programm. So erlebten die Schülerinnen und Schüler ein Schnuppersegeln auf hinter den Dünen gelegenen See und traten gemeinsam mit ihren Partnern in binationalen Teams bei einem Sportturnier an, das neben eher gängigen Disziplinen wie Fußball, Basketball und Badminton auch Fechten und Bogenschießen, eine in Nordfrankreich sehr populäre Sportart, umfasste. Schließlich wurde das Wochenende durch ein gemeinsames Bowlen eingeläutet, das viel Gelegenheit zu zwanglosem Austausch bot. 



Neben sportlichen Herausforderungen standen einige touristische Highlights auf dem Programm: Wir besuchten des berühmte Rathaus von Calais, von dessen Belfried aus wir das Panorama über Frankreichs bedeutendsten Fährhafen genießen konnten, und erklommen die höchten Klippen der Côte d’Opale und blickten von dort auf ihr britisches Pendant: die White Cliffs of Dover. Zuvor hatten wir bereits im Aquarium Nausicaá in Boulogne-sur-Mer so manche exotische Meeresfauna bestaunt und im Streichelbecken ein paar verschmuste Rochen befühlt. Eher kultureller Natur waren die Exkursionen in die Hauptstadt des Nordens, nach Lille, das ein charmantes historisches Zentrum mit den (aus Sicht vieler Teilnehmer) kaum minder großen Reizen des modernen Einkaufszentrums Euralille verknüpfte, und nach Roubaix. Dort besuchte die Gruppe das Kunstmuseum La Piscine, das — wie der Name bereits verrät — seine Exponate in einem ehemaligen Art Déco-Schwimmbad aus den frühen 1930er Jahren ausstellt und damit eine wohl einzigartige Atmosphäre schafft.



Höhepunkt des Aufenthalts war allerdings wahrscheinlich die Tagesfahrt nach Paris. Dort konnten die Teilnehmer einige Hauptsehenswürdigkeiten der Metropole erkunden: angefangen beim berühmten Eiffelturmpanorama am Trocadéro über die Place de Concorde, den Louvre und die Champs-Elysées bis hin zum Arc de Triomphe.

Alles in allem war der Aufenthalt wahrlich ein Auftakt nach Maß, für den wir insbesondere Mme de Luca, der Austauschorganisatorin auf französischer Seite, herzlich danken möchten. Es war eine Premiere, die den Abschied schwer machte und zugleich Lust machte auf zukünftige Besuche: Die Vorbereitungen laufen … 

(Bau



 

 

Im weißen Wunderland der Chemie –  Chemie-Leistungskurs besucht die TU Clausthal 

Mit 13 Schülern und unseren begleitenden Lehrerinnen Frau Heydari und Frau Mählck trafen wir uns am Freitagmittag am Hauptbahnhof, um gemeinsam die Reise nach Clausthal anzutreten. Dort erwartete uns ein Programm für Chemieschüler der Oberstufe, bei dem sich zum einen die Technische Universität Clausthal vorstellte, und uns zum anderen die verschiedenen Facetten der Chemie mit Unterstützung von Workshops nahegebracht werden sollten. Trotz des Sturmes, der am Vortag gewütet hatte, kamen alle, die sich freiwillig dafür eingetragen hatten, und pünktlich machten wir uns auf den Weg. Aber natürlich wurden auch wir von den Folgeschäden des Unwetters nicht verschont, und so mussten wir den einen oder anderen außerplanmäßigen Umweg machen.

Nach einer ermüdenden Fahrt kamen wir mit etwas Verspätung (dafür aber allesamt heil und gesund) im Harz an. Die Müdigkeit war schnell vergessen, denn um uns herum türmten sich Schneemassen und alles, was das Auge traf, war von einem weißen Mantel umhüllt. Es dauerte nicht lange und die erste Schneeballschlacht brach aus, auf die noch viele folgen sollten. Freundlich wurden wir von Herrn Brinkmann empfangen und uns wurde nach einem angemessenen Abendessen die Möglichkeit eingeräumt, noch am selben Abend auf die Feier einer Studentenverbindung mitzukommen, um ein paar Eindrücke vom Studentenleben zu erhaschen.

Diejenigen, die sich dafür entschieden, konnten zuvor sogar noch die Wohnung eines Studenten besuchen, welcher uns kurz darauf auch schon zum Haus seiner Verbindung brachte. Diese stellte sich dann jedoch etwas anders heraus, als wir es von den vielen amerikanischen Filmen gewohnt waren. Auf dem Programm der Feier standen die Live Übertragung des Bundesligaauftaktspieles sowie diverse Spielen. Natürlich hatten wir auch genügend Möglichkeiten, um uns mit den Studenten vor Ort auszutauschen. Doch irgendwann mussten auch wir in die Unterkunft einziehen, um schweren Herzens festzustellen, dass weder Internet noch Mobilfunknetz verfügbar waren. Abgesehen von diesem kleinen Makel war die Mühle (so nannte man die Herberge) aber sehr nett und idyllisch eingerichtet und bot genügend Platz für uns alle.




Am nächsten Tag brachen wir dann auch schon wieder recht früh zum Frühstück auf, welches es in der Mensa gab. Gleich im Anschluss teilte man uns in zwei Gruppen ein, und meine Gruppe machte sich auf zur Anorganischen Chemie. Der Weg streckte sich ein wenig und so konnte es nicht vermieden werden, noch vor der Ankunft, den einen oder anderen Schneeball abzubekommen.  Nachdem wir dann unser Ziel erreicht hatten, wurden wir auch schon direkt in den Hörsaal geführt, in dem uns Verschiedenes über Glas, Silicium und Färbung erklärt wurde. Im Anschluss wurde uns ein Experiment vorgestellt, welches wir danach selbst ausführen durften. Hierbei ging es darum, eine Glasmischung durch Erhitzen zum Schmelzen zu bringen, und durch eine minimale Menge an Metallpulver einzufärben. Da die jeweiligen farbigen Produkte charakteristisch für die Metalle sind, ist es (so erläuterte man uns später) hierdurch möglich, die Inhaltsstoffe eines unbekannten Pulvers zu bestimmen. Die Glasperlen, die wir durch unser Experiment erhielten, durften wir sogar behalten. Mit dem neuerworbenen Wissen ging es daraufhin weiter zur Organischen Chemie.

Hier durften wir in Gruppen einzelne kleinere Experimente durchführen. So durften wir eine Mischung herstellen, die bei Berührung explodiert, mit dem Klebstoff von Tesafilm herumspielen, eine Münze zu „Gold“ (eigentlich Messing) verwandeln und Wassereis mit Stickstoff erstarren lassen. Nebenbei wurden uns auch hier viele der chemischen Hintergründe erklärt und auch wenn einiges schon bekannt war, so machte auch dieser Workshop Spaß.

Damit hatten wir den chemischen Teil des ersten Tages in Clausthal auch schon hinter uns und wurden nach dem Abendessen auf eine Fachschaftsparty mitgenommen, die die Studenten für uns organisiert und vorbereitet hatten. Ein Quiz regte dazu an ein wenig mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen und obwohl vorerst Zweifel bestanden, entpuppte sich der Abend als unterhaltsam und amüsant.

Der nächste Tag begann wieder zeitig. Nach einem leckeren Frühstück wurden wir erneut in zwei Gruppen eingeteilt, von denen meine zunächst der Physikalischen Chemie zugeteilt wurde. Hier brachte man uns zum einen die Scherung mit einem kleinen Versuch nahe. Zum anderen erklärte man uns hier etwas über die Nanowelten, welche uns viele Möglichkeiten eröffnen, und wie wir sie uns heute zu Nutze machen. Dabei durften wir auch selber Hand anlegen. Die Abläufe wurden sehr detailliert und verständlich beschrieben, sodass auch in der Physik weniger Bewanderte mitkamen.

Gleich danach hieß es „Auf in die Technische Chemie“, wo vorwiegend die bestmögliche Produktion von gewünschten Produkten erarbeitet wird. Hier konnten wir uns frei entscheiden, welches Experiment wir ausführen wollen. Zunächst probierten wir ein wenig mit Superabsorber herum und fanden heraus, dass dieser anfällig für Salze ist. Anschließend haben wir selber Bauschaum herstellen können, auch wurde uns die Funktion einer Brennstoffzelle sowie ihre Anwendung erläutert und demonstriert. Da uns der Großteil der Fakten hier aber schon bekannt war, waren es eher die Experimente, die uns großen Spaß bereitet haben.

Damit waren die Workshops und somit die Einblicke in die Fachgebiete auch schon alle durchlaufen und zum Schluss gab es noch einmal eine Diskussionsrunde, in der die Möglichkeit für Fragen bestand. Nachdem auch diese vorbei war und wir zu Mittag gegessen hatten, hieß es leider schon wieder aufzubrechen und von dem winterlichen Clausthal Abschied zu nehmen. Auf der Fahrt nach Hause erging es uns aber leider, ähnlich wie auf der Hinfahrt, und so kamen wir ein wenig nach der geplanten Zeit an. Trotz derartiger Komplikationen kann von diesem kleinen Wochenendausflug durchaus behauptet werden, dass er uns allen viel Spaß bereitet hat und wir dabei auch noch etwas lernen konnten.

(Leonie Keßler)

 




St. Petersburg-Austausch - Zwischen großer Geschichte und russischem Alltagsleben

Im September 2017 ging es für eine Reihe russlandbegeisterter Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums nach St. Petersburg. Dort erwarteten sie bereits ihre jeweiligen Austauschpartner sowie ein abwechslungsreiches Programm: In den folgenden acht Tagen bestaunten die Gäste aus Deutschland viel bauliche Pracht aus den Tagen des Zarenreiches und schnupperten zudem hinein in russischen Schulalltag.

Tobias Ambold hat seine Eindrücke in Wort und Bild festgehalten. Seinen Reiseblog finden Sie hier.








Schüleraustausch mit Old Bridge High School, New Jersey, geht in die fünfte Runde

Für 24 Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums sowie die begleitenden Lehrkräfte hieß es am 14. Oktober 2017 "Go West!" Ziel war die amerikanische Partnerschule OBHS - Old Bridge High School. Bereits zum fünften Mal fand der Austausch statt, dieses Mal mit medialer Begleitung durch eine amerikanische Internetplattform von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Bei einem Willkommens-Dinner mit dem Bürgermeister der Stadt, Mr. Owen Henry, führten die Kinderreporter Interviews mit deutschen und amerikanischen Schülern und Lehrern, um unseren Austausch online vorstellen zu können. 

Der Besuch der High School eröffnete unserer Gruppe einen intensiven Einblick in den amerikanischen Schulalltag. Neben dem regulären Unterricht und den Pausen in der Cafeteria und der Schülerbücherei, fielen in die Zeit unseres Aufenthaltes auch der Homecoming-Ball mitsamt der Wahl der Ballkönigin und des Ballkönigs sowie das Football-Heimspiel und der Pink-Out-Day, an dem alle in pinkfarbener Kleidung erschienen, um auf die Problematik des Brustkrebses hinzuweisen und für die Krebsforschung Spenden zu sammeln.

Darüber hinaus standen mehrere Tagesausflüge nach New York City auf dem Programm. Bei einer Stadtführung durch Downtown Manhattan lernten wir nebst der beeindruckenden Kulisse der Stadt u.a. das Rathaus, St. Paul’s Church, Ground Zero und das Denkmal für die Feuerwehrleute von 9/11 genauer kennen. Das American Museum of Natural History, vielen aus dem Film „Nachts im Museum“ bekannt, Central Park, Times Square sowie der Besuch der Dachterrasse des Rockefeller Centers, kurz “Top of the Rock“, waren weitere wichtige und spannende Programmpunkte. Der Besuch der Statue of Liberty und des historisch bedeutsamen Ellis Island samt Museum ermöglichten uns eine genauere Auseinandersetzung mit der amerikanischen Einwanderungsgeschichte. 

Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktes "Protection of the Environment" erstellte unsere Gruppe auch einen Projektbericht zu den Themen Umweltschutz, Konsumverhalten und Müllvermeidung. Ein Höhepunkt war diesbezüglich die Teilnahme am „Beach Sweep Up Day“, der uns an den sonnigen Strand von Sandy Hook führte. Gemeinsam mit hunderten anderer Freiwilliger säuberten wir verschiedene Strandabschnitte des Atlantiks von Müll und dokumentierten diesen für eine anschließende Auswertung durch die hiesige Highschool. Das anschließende Picknick bei strahlendem Sonnenschein auf dem weißen Sandstrand mit Blick auf die Skyline von New York City rundete diesen Tag ab.

Das Bedeutendste war jedoch für die meisten das Kennenlernen der Austauschpartner und die überaus herzliche Aufnahme durch die Gastfamilien. Auch organisatorisch haben die Gasteltern ganz wesentlich zum Erfolg des Austauschprogramms beigetragen, indem sie weitere Ausflüge privat koordiniert (u.A. zur Fright Night des Vergnügungsparks "Six Flags") sowie eine vorgezogene Halloween-Party und eine wundervolle Farewell-Party auf die Beine gestellt haben. Der tränenreiche Abschied am 29.10. am Flughafen Newark sprach eine deutliche Sprache für die engen Bindungen, die innerhalb von gut zwei Wochen entstanden sind. Glücklicherweise sind es bis zum Gegenbesuch im April 2018 "nur" knapp 6 Monate.

Das gemeinsame deutsch-amerikanische Ziel des „Steinbridge-Austausches“, Brücken der Freundschaft zwischen Schülern  und Kulturen zu bauen, ist auch im fünften Austauschjahr erreicht worden. Wir freuen uns sehr auf den Gegenbesuch der amerikanischen Delegation, um sie in Duisburg willkommen heißen zu können.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die Firma Capelli, die auch in diesem Jahr wieder den Austausch finanziell unterstützt und somit ermöglicht hat! Vielen Dank! 

(Uns)



Ein großes Dankeschön an Capelli von Staten Island aus ☺ !




Steinbridge 2016/2017 - Besuch aus Old Bridge am Steinbart-Gymnasium

Vom 30.03.2017 - 14.04.2017 waren 21 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Old Bridge, New Jersey, zusammen mit zwei Lehrerinnen am Steinbart-Gymnasium zu Besuch. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte der erste Teil der Austausch-Begegnung statt gefunden, als unsere Schüler nach Amerika fuhren. 

Jetzt erfolgte der Gegenbesuch und das Programm war gut gefüllt: Das Rathaus hatte zu einem Empfang eingeladen, wir waren in Köln und Münster, im Gasometer, auf Schloss Burg und natürlich im Duisburger Zoo. 

In den Gastfamilien wurde darüberhinaus individuell Programm gemacht. Wichtig war jedoch, dass unsere Austauschschüler einfach auch mit unseren (Schul-) Alltag erleben, der sich doch erheblich von dem in Old Bridge unterscheidet. Der Abschied am Flughafen war zum Teil sehr emotional und einige der amerikanischen Schüler haben bereits versprochen, im nächsten Jahr wiederzukommen. (Röd)






Zum 4. Mal: STEINBRIDGE  

Vom 01.10.-16.10.2016 fand die 4. Runde unseres Austauschs mit der High School in Old Bridge, New Jersey statt. 21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 in Begleitung von Herrn Wissing und Frau Rödiger wurden bereits am Flughafen herzlichst von ihren Austauschpartnern und Gastfamilien empfangen. Die folgenden zwei Wochen vergingen wie im Flug und waren ein unvergessliches Erlebnis. Neben dem Eintauchen in den amerikanischen (Schul-) Alltag standen gemeinsame Tagestrips nach New York, zur Freiheitsstatue und in einen Freizeitpark auf dem Programm. Viel zu schnell hieß es dann wieder Abschied nehmen - unter Tränen. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch der Amerikaner, der im März / April 2017 stattfinden wird.

Da der Amerika-Austausch nur mit Hilfe von Sponsorengeldern realisiert werden konnte, danken wir von ganzem Herzen Capelli Sport. Das amerikanische Sport-Unternehmen, das auch den MSV Duisburg unterstützt, hat sich bereit erklärt, die deutsch-amerikanische Freundschaft zwischen der Old Bridge High School und dem Steinbart-Gymnasium zu fördern.  Mit der großzügigen finanziellen Unterstützung konnte der Austausch in die 4. Runde gehen und wir hoffen auf eine weitere, gute Zusammenarbeit. (Röd)


 




 

Impressionen von der Barcelona-Fahrt 2016

Vom 20. bis zum 24. Juni 2016 haben wir, die Mitglieder des Spanisch-Grundkurses von Frau Pietsch, Barcelona erkundet. Durch die zentrale Lage unseres Hotels direkt an der "La Rambla" konnten wir unter Begleitung von Herrn Thurow und Frau Pietsch zahlreiche wichtigen Sehenswürdigkeiten schnell und einfach mit Bus und Bahn erreichen. Hier ein paar fotografische Eindrücke:

Natürlich besuchten wir die "Sagrada Família" von dem berühmten Architekten  Antoni Gaudí, von dem auch die "Casa Milà" stammt. Auch dieses Gebäude haben wir besichtigt.  

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten war eindeutig der „Parque Güell“, der einen wunderschönen Blick auf die Stadt geboten hat (s.o.). 



Damit wir auch Informationen zu den Sehenswürdigkeiten erhalten konnten, wurden die Besichtigungen durch Referate zweier Schüler unterstützt.


Doch auch kulinarisch kamen wir während unserer Studienfahrt nicht zu kurz. Nur 100 Meter von unserem Hotel entfernt lag die "Boquerìa", ein großer Markt, der für jeden eine kleine Leckerei geboten hat. 


Abends konnten wir dann noch in den kleinen Tapas Bars der Altstadt, des "Barrio Gótico“, essen gehen, um die landestypischen Spezialitäten kennenzulernen. 
Neben der Kultur würdigten wir auch die berühmten Sportstätten der katalanischen Metropole. Wir durften uns nämlich auch das berühmte "Camp Nou" Stadion, in dem der FC Barcelona seine Heimspiele austrägt, sowie das alte Olympiastadion der Stadt ansehen.


 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Studienfahrt eine tolle Erfahrung war.

(Lola Frieros und Anna Bewersdorff)


 

En route pour Rouen!
Probieren geht über studieren! Vom 8. bis 16. März 2016 war es soweit: 34 Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums fuhren mit finanzieller Unterstützung des deutsch-französischen Jugendwerks (DFJW) nach Frankreich, um dort auszuprobieren, wie praxistauglich ihr Schulfranzösisch tatsächlich ist. Untergebracht waren sie in den französischen Gastfamilien ihrer Austauschpartner vom Collège Barbey d’Aurevilly in Rouen. Anders als in vergangenen Jahren mussten diesmal die deutschen Teilnehmer den ersten Schritt tun und nach Frankreich fahren, ohne zuvor ihren Austauschpartner kennengelernt zu haben. Denn der für den Dezember 2015 geplante Besuch der Franzosen in Duisburg war unter dem Eindruck der Terroranschläge vom 13. November abgesagt worden und wurde erst im Mai 2016 - nach dem Frankreichaufenthalt der Deutschen - nachgeholt.


Das Programm bot eine bewährte Mischung aus Alltagseinsichten und Ausflügen zu einigen touristischen Highlights der Region. Zum Alltagsprogramm gehörte es, am Schulleben des Austauschpartners teilnzunehmen, ihn zur Schule zu begleiten, bei Hausaufgaben zu unterstützen und an seinen Freizeitaktivitäten teilzunehmen. So waren nicht wenige Steinbart-Schüler davon überrascht, wie stark das Leben ihrer Austauschpartner durch schulische Vorgaben bestimmt wird. Dies zeigte sich beispielsweise in der ungewohnten Erfahrung, dass am Collège kein unkontrolliertes Kommen und Gehen herrscht, der Unterricht gewöhnlich auch den Nachmittag einnimmt und in Hausaufgaben mündet, die anschließend noch erledigt werden müssen. 

Weitaus schmackhafter als die Erfahrung eines relativ straffen schulischen Korsetts waren gewiss die Erkundungstouren auf kulinarischem Gebiet. Auch hier lohnte sich das Probieren zweifellos und so mancher kam in den Genuss überaus reizvoller interkultureller Einsichten.

Derartigen Einblicken in die französische Kultur war auch das Besichtigungsprogramm verpflichtet: So konnten sich die deutschen Schüler im Institut national de la boulangerie, dem in Rouen ansässigen nationalen Institut für die Bäckerskunst, als Nachwuchsbäcker an der vermeintlich einfachen Aufgabe versuchen, ein original französisches Baguette zu backen. Belohnt wurden sie mit einem pain au chocolat und lernten damit gleichzeitig, dass die in Deutschland übliche Bezeichnung Schokocroissant in die Irre führt. Im lycée agricole von Brémontier-Merval wiederum ging es zum einen um das typisch französische Phänomen landwirtschaftlich ausgerichteter Gymnasien und zum anderen um Produkte wie Cidre, Pommeau und Neufchâtel, die für die Normandie typisch sind. 

Ferner bot der Aufenthalt in Rouen auch Raum für die architektonischen und landschaftlichen Schönheiten der Region: In Rouen selbst absolvierten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern eine historische Stadtrallye und erfuhren dabei nicht nur von der stilistischen Verwandtschaft zwischen deutschen und französischen Kathedralen, sondern auch davon, wie sehr französische Städte wie Rouen oder Le Havre unter dem von Deutschen begonnenen Zweiten Weltkrieg haben leiden müssen. Die Schönheiten von Honfleur und der Steilküste von Étretat bildeten einen malerischen und tatsächlich vielgemalten Kontrapunkt.

Eine Tagesfahrt in das nur eine Zugstunde entfernte Paris - traditionell einer der Höhepunkte des Aufenthalts - konnte leider nicht durchgeführt werden, da derartige Gruppenfahrten in die Hauptstadt mit Blick auf mögliche terroristische Bedrohungen offiziell untersagt sind. Dass schließlich trotzdem alle deutschen Teilnehmer einen (privat organisierten) Tagesausflug nach Paris unternommen haben, zeigt nicht nur, wie sehr sich die meisten französischen Gastfamilien für die deutschen Schülerinnen und Schüler engagiert haben, sondern auch die Entschlossenheit vieler Franzosen, ihre Freiheiten zu verteidigen.

Ob auf der Ebene des Schulalltags, der Essgewohnheiten, des Straßenverkehrs oder des Miteinanders - der Aufenthalt in Rouen bot den Gästen vom Steinbart-Gymnasium zahlreiche Möglichkeiten zum Hineinschnuppern in das Leben unserer Nachbarn. Und wenn ein Probieren vor Ort tatsächlich oft reizvoller ist als ein angestrengtes Studieren von Vokabeln und Grammatikregeln, so zeigte der Austausch doch, dass die Kenntnis eben dieser Wörter und Wendungen es deutlich erleichtert Brücken zu bauen: Manch deutsch-französisches Duo gelangte rasch ins Gespräch. Und den Kontakt zu halten, war im Zeitalter sozialer Netzwerke nicht mehr allzu schwer. Wenig später kamen die jungen Franzosen nach Duisburg und nun hieß es auch für sie: Probieren geht über studieren.

Mit der Abreise der jungen Franzosen am 4. Mai 2016 ging in gewisser Weise auch eine Austauschära zuende. Denn seit Einrichtung dieses Schüleraustauschs mit dem Collège Barbey d’Aurevilly hatte auf französischer Seite M. Philippe Duclaud das Programm betreut. Mit M. Duclaud verabschiedet sich nun ein Lehrer in den Ruhestand, der die Pflege der deutsch-französischen Freundschaft stets mit Herzblut zu seinem ganz persönlich Anliegen gemacht hat. Merci! 

(Bau)