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Schule im Herzen Duisburgs

 

Fahrten und Exkursionen



Steinbridge 2016/2017 - Besuch aus Old Bridge am Steinbart-Gymnasium

Vom 30.03.2017 - 14.04.2017 waren 21 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Old Bridge, New Jersey, zusammen mit zwei Lehrerinnen am Steinbart-Gymnasium zu Besuch. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte der erste Teil der Austausch-Begegnung statt gefunden, als unsere Schüler nach Amerika fuhren. 

Jetzt erfolgte der Gegenbesuch und das Programm war gut gefüllt: Das Rathaus hatte zu einem Empfang eingeladen, wir waren in Köln und Münster, im Gasometer, auf Schloss Burg und natürlich im Duisburger Zoo. 

In den Gastfamilien wurde darüberhinaus individuell Programm gemacht. Wichtig war jedoch, dass unsere Austauschschüler einfach auch mit unseren (Schul-) Alltag erleben, der sich doch erheblich von dem in Old Bridge unterscheidet. Der Abschied am Flughafen war zum Teil sehr emotional und einige der amerikanischen Schüler haben bereits versprochen, im nächsten Jahr wiederzukommen. (Röd)






Zum 4. Mal: STEINBRIDGE  

Vom 01.10.-16.10.2016 fand die 4. Runde unseres Austauschs mit der High School in Old Bridge, New Jersey statt. 21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 in Begleitung von Herrn Wissing und Frau Rödiger wurden bereits am Flughafen herzlichst von ihren Austauschpartnern und Gastfamilien empfangen. Die folgenden zwei Wochen vergingen wie im Flug und waren ein unvergessliches Erlebnis. Neben dem Eintauchen in den amerikanischen (Schul-) Alltag standen gemeinsame Tagestrips nach New York, zur Freiheitsstatue und in einen Freizeitpark auf dem Programm. Viel zu schnell hieß es dann wieder Abschied nehmen - unter Tränen. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch der Amerikaner, der im März / April 2017 stattfinden wird.

Da der Amerika-Austausch nur mit Hilfe von Sponsorengeldern realisiert werden konnte, danken wir von ganzem Herzen Capelli Sport. Das amerikanische Sport-Unternehmen, das auch den MSV Duisburg unterstützt, hat sich bereit erklärt, die deutsch-amerikanische Freundschaft zwischen der Old Bridge High School und dem Steinbart-Gymnasium zu fördern.  Mit der großzügigen finanziellen Unterstützung konnte der Austausch in die 4. Runde gehen und wir hoffen auf eine weitere, gute Zusammenarbeit. (Röd)


 




 

Impressionen von der Barcelona-Fahrt 2016

Vom 20. bis zum 24. Juni 2016 haben wir, die Mitglieder des Spanisch-Grundkurses von Frau Pietsch, Barcelona erkundet. Durch die zentrale Lage unseres Hotels direkt an der "La Rambla" konnten wir unter Begleitung von Herrn Thurow und Frau Pietsch zahlreiche wichtigen Sehenswürdigkeiten schnell und einfach mit Bus und Bahn erreichen. Hier ein paar fotografische Eindrücke:

Natürlich besuchten wir die "Sagrada Família" von dem berühmten Architekten  Antoni Gaudí, von dem auch die "Casa Milà" stammt. Auch dieses Gebäude haben wir besichtigt.  

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten war eindeutig der „Parque Güell“, der einen wunderschönen Blick auf die Stadt geboten hat (s.o.). 



Damit wir auch Informationen zu den Sehenswürdigkeiten erhalten konnten, wurden die Besichtigungen durch Referate zweier Schüler unterstützt.


Doch auch kulinarisch kamen wir während unserer Studienfahrt nicht zu kurz. Nur 100 Meter von unserem Hotel entfernt lag die "Boquerìa", ein großer Markt, der für jeden eine kleine Leckerei geboten hat. 


Abends konnten wir dann noch in den kleinen Tapas Bars der Altstadt, des "Barrio Gótico“, essen gehen, um die landestypischen Spezialitäten kennenzulernen. 
Neben der Kultur würdigten wir auch die berühmten Sportstätten der katalanischen Metropole. Wir durften uns nämlich auch das berühmte "Camp Nou" Stadion, in dem der FC Barcelona seine Heimspiele austrägt, sowie das alte Olympiastadion der Stadt ansehen.


 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Studienfahrt eine tolle Erfahrung war.

(Lola Frieros und Anna Bewersdorff)


 

En route pour Rouen!
Probieren geht über studieren! Vom 8. bis 16. März 2016 war es soweit: 34 Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums fuhren mit finanzieller Unterstützung des deutsch-französischen Jugendwerks (DFJW) nach Frankreich, um dort auszuprobieren, wie praxistauglich ihr Schulfranzösisch tatsächlich ist. Untergebracht waren sie in den französischen Gastfamilien ihrer Austauschpartner vom Collège Barbey d’Aurevilly in Rouen. Anders als in vergangenen Jahren mussten diesmal die deutschen Teilnehmer den ersten Schritt tun und nach Frankreich fahren, ohne zuvor ihren Austauschpartner kennengelernt zu haben. Denn der für den Dezember 2015 geplante Besuch der Franzosen in Duisburg war unter dem Eindruck der Terroranschläge vom 13. November abgesagt worden und wurde erst im Mai 2016 - nach dem Frankreichaufenthalt der Deutschen - nachgeholt.


Das Programm bot eine bewährte Mischung aus Alltagseinsichten und Ausflügen zu einigen touristischen Highlights der Region. Zum Alltagsprogramm gehörte es, am Schulleben des Austauschpartners teilnzunehmen, ihn zur Schule zu begleiten, bei Hausaufgaben zu unterstützen und an seinen Freizeitaktivitäten teilzunehmen. So waren nicht wenige Steinbart-Schüler davon überrascht, wie stark das Leben ihrer Austauschpartner durch schulische Vorgaben bestimmt wird. Dies zeigte sich beispielsweise in der ungewohnten Erfahrung, dass am Collège kein unkontrolliertes Kommen und Gehen herrscht, der Unterricht gewöhnlich auch den Nachmittag einnimmt und in Hausaufgaben mündet, die anschließend noch erledigt werden müssen. 

Weitaus schmackhafter als die Erfahrung eines relativ straffen schulischen Korsetts waren gewiss die Erkundungstouren auf kulinarischem Gebiet. Auch hier lohnte sich das Probieren zweifellos und so mancher kam in den Genuss überaus reizvoller interkultureller Einsichten.

Derartigen Einblicken in die französische Kultur war auch das Besichtigungsprogramm verpflichtet: So konnten sich die deutschen Schüler im Institut national de la boulangerie, dem in Rouen ansässigen nationalen Institut für die Bäckerskunst, als Nachwuchsbäcker an der vermeintlich einfachen Aufgabe versuchen, ein original französisches Baguette zu backen. Belohnt wurden sie mit einem pain au chocolat und lernten damit gleichzeitig, dass die in Deutschland übliche Bezeichnung Schokocroissant in die Irre führt. Im lycée agricole von Brémontier-Merval wiederum ging es zum einen um das typisch französische Phänomen landwirtschaftlich ausgerichteter Gymnasien und zum anderen um Produkte wie Cidre, Pommeau und Neufchâtel, die für die Normandie typisch sind. 

Ferner bot der Aufenthalt in Rouen auch Raum für die architektonischen und landschaftlichen Schönheiten der Region: In Rouen selbst absolvierten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern eine historische Stadtrallye und erfuhren dabei nicht nur von der stilistischen Verwandtschaft zwischen deutschen und französischen Kathedralen, sondern auch davon, wie sehr französische Städte wie Rouen oder Le Havre unter dem von Deutschen begonnenen Zweiten Weltkrieg haben leiden müssen. Die Schönheiten von Honfleur und der Steilküste von Étretat bildeten einen malerischen und tatsächlich vielgemalten Kontrapunkt.

Eine Tagesfahrt in das nur eine Zugstunde entfernte Paris - traditionell einer der Höhepunkte des Aufenthalts - konnte leider nicht durchgeführt werden, da derartige Gruppenfahrten in die Hauptstadt mit Blick auf mögliche terroristische Bedrohungen offiziell untersagt sind. Dass schließlich trotzdem alle deutschen Teilnehmer einen (privat organisierten) Tagesausflug nach Paris unternommen haben, zeigt nicht nur, wie sehr sich die meisten französischen Gastfamilien für die deutschen Schülerinnen und Schüler engagiert haben, sondern auch die Entschlossenheit vieler Franzosen, ihre Freiheiten zu verteidigen.

Ob auf der Ebene des Schulalltags, der Essgewohnheiten, des Straßenverkehrs oder des Miteinanders - der Aufenthalt in Rouen bot den Gästen vom Steinbart-Gymnasium zahlreiche Möglichkeiten zum Hineinschnuppern in das Leben unserer Nachbarn. Und wenn ein Probieren vor Ort tatsächlich oft reizvoller ist als ein angestrengtes Studieren von Vokabeln und Grammatikregeln, so zeigte der Austausch doch, dass die Kenntnis eben dieser Wörter und Wendungen es deutlich erleichtert Brücken zu bauen: Manch deutsch-französisches Duo gelangte rasch ins Gespräch. Und den Kontakt zu halten, war im Zeitalter sozialer Netzwerke nicht mehr allzu schwer. Wenig später kamen die jungen Franzosen nach Duisburg und nun hieß es auch für sie: Probieren geht über studieren.

Mit der Abreise der jungen Franzosen am 4. Mai 2016 ging in gewisser Weise auch eine Austauschära zuende. Denn seit Einrichtung dieses Schüleraustauschs mit dem Collège Barbey d’Aurevilly hatte auf französischer Seite M. Philippe Duclaud das Programm betreut. Mit M. Duclaud verabschiedet sich nun ein Lehrer in den Ruhestand, der die Pflege der deutsch-französischen Freundschaft stets mit Herzblut zu seinem ganz persönlich Anliegen gemacht hat. Merci! 

(Bau)