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Schule im Herzen Duisburgs

 

Fahrten und Exkursionen



Steinbridge 2016/2017 - Besuch aus Old Bridge am Steinbart-Gymnasium

Vom 30.03.2017 - 14.04.2017 waren 21 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Old Bridge, New Jersey, zusammen mit zwei Lehrerinnen am Steinbart-Gymnasium zu Besuch. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte der erste Teil der Austausch-Begegnung statt gefunden, als unsere Schüler nach Amerika fuhren. 

Jetzt erfolgte der Gegenbesuch und das Programm war gut gefüllt: Das Rathaus hatte zu einem Empfang eingeladen, wir waren in Köln und Münster, im Gasometer, auf Schloss Burg und natürlich im Duisburger Zoo. 

In den Gastfamilien wurde darüberhinaus individuell Programm gemacht. Wichtig war jedoch, dass unsere Austauschschüler einfach auch mit unseren (Schul-) Alltag erleben, der sich doch erheblich von dem in Old Bridge unterscheidet. Der Abschied am Flughafen war zum Teil sehr emotional und einige der amerikanischen Schüler haben bereits versprochen, im nächsten Jahr wiederzukommen. (Röd)






Zum 4. Mal: STEINBRIDGE  

Vom 01.10.-16.10.2016 fand die 4. Runde unseres Austauschs mit der High School in Old Bridge, New Jersey statt. 21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 in Begleitung von Herrn Wissing und Frau Rödiger wurden bereits am Flughafen herzlichst von ihren Austauschpartnern und Gastfamilien empfangen. Die folgenden zwei Wochen vergingen wie im Flug und waren ein unvergessliches Erlebnis. Neben dem Eintauchen in den amerikanischen (Schul-) Alltag standen gemeinsame Tagestrips nach New York, zur Freiheitsstatue und in einen Freizeitpark auf dem Programm. Viel zu schnell hieß es dann wieder Abschied nehmen - unter Tränen. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch der Amerikaner, der im März / April 2017 stattfinden wird.

Da der Amerika-Austausch nur mit Hilfe von Sponsorengeldern realisiert werden konnte, danken wir von ganzem Herzen Capelli Sport. Das amerikanische Sport-Unternehmen, das auch den MSV Duisburg unterstützt, hat sich bereit erklärt, die deutsch-amerikanische Freundschaft zwischen der Old Bridge High School und dem Steinbart-Gymnasium zu fördern.  Mit der großzügigen finanziellen Unterstützung konnte der Austausch in die 4. Runde gehen und wir hoffen auf eine weitere, gute Zusammenarbeit. (Röd)


 




 

Impressionen von der Barcelona-Fahrt 2016

Vom 20. bis zum 24. Juni 2016 haben wir, die Mitglieder des Spanisch-Grundkurses von Frau Pietsch, Barcelona erkundet. Durch die zentrale Lage unseres Hotels direkt an der "La Rambla" konnten wir unter Begleitung von Herrn Thurow und Frau Pietsch zahlreiche wichtigen Sehenswürdigkeiten schnell und einfach mit Bus und Bahn erreichen. Hier ein paar fotografische Eindrücke:

Natürlich besuchten wir die "Sagrada Família" von dem berühmten Architekten  Antoni Gaudí, von dem auch die "Casa Milà" stammt. Auch dieses Gebäude haben wir besichtigt.  

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten war eindeutig der „Parque Güell“, der einen wunderschönen Blick auf die Stadt geboten hat (s.o.). 



Damit wir auch Informationen zu den Sehenswürdigkeiten erhalten konnten, wurden die Besichtigungen durch Referate zweier Schüler unterstützt.


Doch auch kulinarisch kamen wir während unserer Studienfahrt nicht zu kurz. Nur 100 Meter von unserem Hotel entfernt lag die "Boquerìa", ein großer Markt, der für jeden eine kleine Leckerei geboten hat. 


Abends konnten wir dann noch in den kleinen Tapas Bars der Altstadt, des "Barrio Gótico“, essen gehen, um die landestypischen Spezialitäten kennenzulernen. 
Neben der Kultur würdigten wir auch die berühmten Sportstätten der katalanischen Metropole. Wir durften uns nämlich auch das berühmte "Camp Nou" Stadion, in dem der FC Barcelona seine Heimspiele austrägt, sowie das alte Olympiastadion der Stadt ansehen.


 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Studienfahrt eine tolle Erfahrung war.

(Lola Frieros und Anna Bewersdorff)


 

En route pour Rouen!
Probieren geht über studieren! Vom 8. bis 16. März 2016 war es soweit: 34 Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums fuhren mit finanzieller Unterstützung des deutsch-französischen Jugendwerks (DFJW) nach Frankreich, um dort auszuprobieren, wie praxistauglich ihr Schulfranzösisch tatsächlich ist. Untergebracht waren sie in den französischen Gastfamilien ihrer Austauschpartner vom Collège Barbey d’Aurevilly in Rouen. Anders als in vergangenen Jahren mussten diesmal die deutschen Teilnehmer den ersten Schritt tun und nach Frankreich fahren, ohne zuvor ihren Austauschpartner kennengelernt zu haben. Denn der für den Dezember 2015 geplante Besuch der Franzosen in Duisburg war unter dem Eindruck der Terroranschläge vom 13. November abgesagt worden und wurde erst im Mai 2016 - nach dem Frankreichaufenthalt der Deutschen - nachgeholt.


Das Programm bot eine bewährte Mischung aus Alltagseinsichten und Ausflügen zu einigen touristischen Highlights der Region. Zum Alltagsprogramm gehörte es, am Schulleben des Austauschpartners teilnzunehmen, ihn zur Schule zu begleiten, bei Hausaufgaben zu unterstützen und an seinen Freizeitaktivitäten teilzunehmen. So waren nicht wenige Steinbart-Schüler davon überrascht, wie stark das Leben ihrer Austauschpartner durch schulische Vorgaben bestimmt wird. Dies zeigte sich beispielsweise in der ungewohnten Erfahrung, dass am Collège kein unkontrolliertes Kommen und Gehen herrscht, der Unterricht gewöhnlich auch den Nachmittag einnimmt und in Hausaufgaben mündet, die anschließend noch erledigt werden müssen. 

Weitaus schmackhafter als die Erfahrung eines relativ straffen schulischen Korsetts waren gewiss die Erkundungstouren auf kulinarischem Gebiet. Auch hier lohnte sich das Probieren zweifellos und so mancher kam in den Genuss überaus reizvoller interkultureller Einsichten.

Derartigen Einblicken in die französische Kultur war auch das Besichtigungsprogramm verpflichtet: So konnten sich die deutschen Schüler im Institut national de la boulangerie, dem in Rouen ansässigen nationalen Institut für die Bäckerskunst, als Nachwuchsbäcker an der vermeintlich einfachen Aufgabe versuchen, ein original französisches Baguette zu backen. Belohnt wurden sie mit einem pain au chocolat und lernten damit gleichzeitig, dass die in Deutschland übliche Bezeichnung Schokocroissant in die Irre führt. Im lycée agricole von Brémontier-Merval wiederum ging es zum einen um das typisch französische Phänomen landwirtschaftlich ausgerichteter Gymnasien und zum anderen um Produkte wie Cidre, Pommeau und Neufchâtel, die für die Normandie typisch sind. 

Ferner bot der Aufenthalt in Rouen auch Raum für die architektonischen und landschaftlichen Schönheiten der Region: In Rouen selbst absolvierten die Schüler gemeinsam mit ihren Austauschpartnern eine historische Stadtrallye und erfuhren dabei nicht nur von der stilistischen Verwandtschaft zwischen deutschen und französischen Kathedralen, sondern auch davon, wie sehr französische Städte wie Rouen oder Le Havre unter dem von Deutschen begonnenen Zweiten Weltkrieg haben leiden müssen. Die Schönheiten von Honfleur und der Steilküste von Étretat bildeten einen malerischen und tatsächlich vielgemalten Kontrapunkt.

Eine Tagesfahrt in das nur eine Zugstunde entfernte Paris - traditionell einer der Höhepunkte des Aufenthalts - konnte leider nicht durchgeführt werden, da derartige Gruppenfahrten in die Hauptstadt mit Blick auf mögliche terroristische Bedrohungen offiziell untersagt sind. Dass schließlich trotzdem alle deutschen Teilnehmer einen (privat organisierten) Tagesausflug nach Paris unternommen haben, zeigt nicht nur, wie sehr sich die meisten französischen Gastfamilien für die deutschen Schülerinnen und Schüler engagiert haben, sondern auch die Entschlossenheit vieler Franzosen, ihre Freiheiten zu verteidigen.

Ob auf der Ebene des Schulalltags, der Essgewohnheiten, des Straßenverkehrs oder des Miteinanders - der Aufenthalt in Rouen bot den Gästen vom Steinbart-Gymnasium zahlreiche Möglichkeiten zum Hineinschnuppern in das Leben unserer Nachbarn. Und wenn ein Probieren vor Ort tatsächlich oft reizvoller ist als ein angestrengtes Studieren von Vokabeln und Grammatikregeln, so zeigte der Austausch doch, dass die Kenntnis eben dieser Wörter und Wendungen es deutlich erleichtert Brücken zu bauen: Manch deutsch-französisches Duo gelangte rasch ins Gespräch. Und den Kontakt zu halten, war im Zeitalter sozialer Netzwerke nicht mehr allzu schwer. Wenig später kamen die jungen Franzosen nach Duisburg und nun hieß es auch für sie: Probieren geht über studieren.

Mit der Abreise der jungen Franzosen am 4. Mai 2016 ging in gewisser Weise auch eine Austauschära zuende. Denn seit Einrichtung dieses Schüleraustauschs mit dem Collège Barbey d’Aurevilly hatte auf französischer Seite M. Philippe Duclaud das Programm betreut. Mit M. Duclaud verabschiedet sich nun ein Lehrer in den Ruhestand, der die Pflege der deutsch-französischen Freundschaft stets mit Herzblut zu seinem ganz persönlich Anliegen gemacht hat. Merci! 

(Bau)


Eine Stadtführung - mal anders ...

Unter der Leitung von Herrn Dr. Gaida hat sich am Dienstag, den 19.04.2016, eine bunt gemischte Gruppe auf den Weg gemacht den Spuren der alten Stadtmauer der Altstadt Duisburg zu folgen. Bei trockenem und nachher sogar sonnigem Wetter ging es am Steinbart-Gymnasium los Richtung Marienkirche, Burgplatz, Alter Markt, Innenhafen, Koblenzer Turm, Dreigiebelhaus und Schäferturm. Einer der Höhepunkte war neben dem Dreigiebelhaus der Vergleich von Zeichnungen aus vergangenen Zeiten mit der heutigen Stadtansicht.
Die Gruppe bestehend aus der internationalen Vorbereitungsklasse, einigen Eltern und Betreuern, einigen Schülerinnen aus der Klasse 8 und der Oberstufe, einigen interessierten Eltern und Kolleginnen und Verstärkung vom kommunalen Integrationszentrum Duisburg hatte viel Spaß bei diesem Ausflug. Die Sprachbarrieren wurden meist problemlos gemeistert, es waren ja genügend Dolmetscher und hilfsbereite Menschen beisammen.

Vielen Dank nochmal an Herrn Dr. Gaida, der die Tour vorbereitet und mit guter Stimmung und fachkundigen Auskünften zu einem erkenntnisreichen Erlebnis gemacht hat.

Der nächste Ausflug kann kommen, wir werden wieder mit Freude und Enthusiasmus starten ...

(We)




Old Bridge, New Jersey 2015

Am Freitag, den 25.9., starteten 12 Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums in eine nicht alltägliche Schulveranstaltung (die dank der Organisation von Frau Rödiger nun schon zum dritten Mal stattfinden konnte): Sie stiegen morgens um 7.oo in ein Flugzeug zunächst nach London, dann in ein weiteres nach New York, um 16 Tage bei amerikanischen Gastfamilien zu verbringen. Begleitet wurden sie dabei von Herrn Thurow und Frau Pietsch.



Der Flug allein war für den einen oder anderen „Flugneuling“ schon aufregend genug; richtig spannend wurde es beim Empfang durch die amerikanischen Gastschüler am Flughafen Newark und bei der Fahrt mit einem „echten“ amerikanischen Schulbus zur Old Bridge High School, wo „unsere Crew“ von den Gasteltern in Empfang genommen wurde. Der Jetlag wurde bekämpft durch den ersten Programmpunkt am Freitagabend, ein Footballspiel der „Knights“, der Schulmannschaft, im Stadion. Auch wenn das Spiel in seinem Verlauf ein Rätsel blieb, das Pink Out  Event (Motto: trage pink, um Solidarität mit an Brustkrebs erkrankten Frauen zu zeigen) hat einen Vorgeschmack gegeben, wie unterschiedlich hier und dort Sport- oder Charity-Ereignisse angegangen werden. Am Samstag wurde dieser Eindruck vertieft bei einem Besuch eines Eishockeyspiels in Newark und den Sonntag verbrachten die Deutschen dann mit ihren Gastfamilien auf unterschiedlichste Art und Weise: manche ruhten sich aus, andere unternahmen Ausflüge (z. B. nach Washington oder NY City).  Beim Treffen am Montag, dem „ersten Schultag“, waren alle jedoch eins: müde! 






Weitere Ausflüge/Unternehmungen innerhalb der folgenden zwei Wochen führten uns unter anderem gemeinsam nach NY City (Central Park, Times Square, Broadway, 9/11 memorial, aufs Top of the Rock), an die wunderschönen Strände New Jerseys und natürlich auch in eine shopping mall. Außerdem gab es ein Willkommensdinner, bei welchem der Bürgermeister von Old Bridge eine Begrüßungsrede hielt, und der Abschied wurde mit einer Goodbye Party am Tag des Abflugs begangen.




Die in der Schule verbrachte Zeit war ebenfalls erlebnisreich und vor allem eins: anders.  "Anders“ aus vielen Gründen, beispielweise deshalb, weil der Schulweg ausschließlich mit dem Auto oder dem Schulbus zurückgelegt wird. Innerhalb des Schulgebäudes wacht ein Schulpolizist über Recht und Ordnung. Besonders skurril erschien die Tatsache, dass die etwa 200 m entfernt liegende Filiale nicht zu Fuß von Schülern, die dort einen Kurs belegt haben, aufgesucht wird , sondern mit einem Shuttle Bus. Demzufolge waren die Amerikaner wiederum völlig erstaunt über das Maß an „Freiheit“, welches bei uns für Jugendliche herrscht. Diese und andere Tatsachen des deutschen Schulalltages und Lebens im Allgemeinen wurden den amerikanischen Deutschlernern bei einer Veranstaltung in der Aula nähergebracht, welche die „deutsche Crew“ sehr unterhaltsam moderiert hat. Besonders beeindruckt zeigten sich die amerikanischen Schüler von den Englischkenntnissen der Gäste, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir auch noch weitere Fremdsprachen lernen. Wir Deutschen hingegen waren  beeindruckt von der impulsiven, lebensbejahenden und sehr herzlichen und hilfsbereiten Art der Amerikaner, welche keinen Raum lässt für ein Übermaß an Formalitäten, so dass man sich sogleich „angekommen“ fühlt.

Beim Abschied am Flughafen am 10. Oktober flossen dann auch sehr viele Tränen, es wurden noch einmal sehr viele Photos gemacht ... und das Gefühl war bei allen „Heimkehrern“ gleich: Es war eine tolle und spannende und erfahrungsreiche Zeit - welche viele Klischees widerlegt oder eben auch bestätigt hat. So oder so aber eine Zeit, an die man sich immer erinnern wird.
(Pie)


„Menschenskinder“- Eine Aktion im Rahmen der Duisburger Akzente

Am Montag, 16.03.2015, machten Schülerinnen des LK Pädagogik und der AG „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ bei der Aktion „Menschenskinder“ im Kindermuseum Explorado mit. Dabei betreuten sie als Paten einen Schultag lang Flüchtlingskinder, Roma und Sinti. Die Kinder gehen zu verschiedenen Schulen aus Duisburg, sei es die Gesamtschule Globus oder die Lise-Meitner-Gesamtschule. 

Um 10 Uhr füllte sich das Explorado Kindermuseum mit Paten und zu betreuenden Kindern. Bis jeder eine Gruppe von Kindern im Alter von 6-11 Jahren zugeteilt bekam, dauerte es allerdings seine Zeit. Als wir uns dann endlich ins „Spielparadies“ aufmachten, mussten wir ziemlich aufpassen, die Kleinen nicht zu verlieren. Denn sie probierten alle Mitmach-Aktionen aus und  liefen neugierig von Station zu Station. 
 Besonders lange hielten sie sich bei einem Verkehrsübungsplatz auf, wo sie Auto fahren durften. Es handelte sich zwar nur um Holzautos, jedoch wollten alle einen Führerschein machen, um dort fahren zu können. Trotz ein paar Sprachbarrieren schafften es alle die kleine theoretische Prüfung, bestehend aus Fragen über Verkehrsschilder, zu bewältigen. 
Dabei war besonders schön zu beobachten, wie die Kinder sich gegenseitig halfen Unverstandenes zu übersetzten und auch Spaß daran hatten, Neues zu erlernen. Auch uns gab es ein gutes Gefühl den Kleinen mit dem Besuch eine Freude zu machen. 
Insgesamt kann man von einem sehr gelungenen Tag sprechen und wir hoffen natürlich, dass es allen Beteiligten Spaß gemacht hat! 



Old Bridge meets Steinbart: 21.03.2015 – 04.04.2015

Zwei Wochen lang waren 22 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen von unserer Partnerschule in Old Bridge, New Jersey/USA zu Gast in Duisburg. Genau wie bei unserem Besuch in Old Bridge im vergangenen Oktober wohnten die Gastschüler in ihren Partnerfamilien, die sich sehr viel Mühen gaben, den Aufenthalt in Duisburg so angenehm und unvergesslich wie möglich zu gestalten.

Neben dem Schulbesuch gemeinsam mit den Austauschpartnern und einer Americans-Only-Tour nach Berlin bot das Programm zahlreiche, besondere Höhepunkte. Es begann mit einem kulinarisch perfekten Begrüßungsfrühstück in der Aula, das musikalisch eindrucksvoll von der Schul-Big-Band eröffnet wurde. Im Rathaus wurden wir vom Oberbürgermeister Sören Link persönlich begrüßt und in der Salvator-Kirche lud der Kantor zu einem kleinen, aber feinen Privat-Konzert. Sehr leckeres Eis für alle spendierte dann die Familie Venier in ihrer Eisdiele Primavera.


Es folgten gemeinsame Ausflüge nach Düsseldorf und Köln, der Besuch im Gasometer Oberhausen, ein Abendessen im Innenhafen und der Ausflug zur Marksburg und nach Bonn. 

Einen unglaublich tollen Abschluss bildete der von Familie Erdmann und Inhaber Rolf Stanietzki organisierte Abend im Grammatikoff mit Live-Musik, die sowohl Eltern als auch Schüler bei gutem Essen genießen durften. 
Der Abschied am Flughafen war nicht leicht und so manches „Austausch-Paar“ hat sich bereits jetzt schon für ein Wiedersehen hier oder in den USA verabredet.
(Röd



Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums zu Gast im nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 

Am 23.10.2014 hatten 11 Schülerinnen und Schüler der Physik-Kurse der Jahrgangsstufe 10 auf Einladung von Thomas Mahlberg (MdB) die Gelegenheit in einem Schülerworkshop die Welt der Nano-Teilchen näher kennen zu lernen. Nach einer Führung durch die Ausstellung stellten die Schülerinnen und Schüler eine organische Leuchtdiode selber her und arbeiteten mit neuartigen Nano-Werkstoffen wie sie auch bei der Konstruktion von Mobilfunkdisplays Anwendung finden. Die einzigartigen Einblicke in die Welt der Nanotechnologie werden die jungen Nachwuchswissenschaftler sicherlich so schnell nicht vergessen.

 





Zwischen OBHS und NYC - 
Steinbart-Austauschschüler auf den Spuren des American Way of Life

Am Sonntag, dem 28. September 2014, machten sich 22 Schüler/Innen der 11. Jahrgangsstufe sowie Frau Rödiger und Herr Wissing vom Steinbart-Gymnasium auf den Weg nach Westen, um in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) neue Erfahrungen zu sammeln. Vom Düsseldorfer Flughafen aus flogen wir am Nachmittag mit British Airways zunächst London Heathrow, wo wir – aus Gründen, die bis heute nur British Airways kennt – nach einem etwas verlängerten Zwischenstopp auf einen anderen Interkontinental-Flug umgebucht wurden, der uns aber schließlich doch sicher über den ,,großen Teich“ brachte. Wir landeten abends gegen 1 Uhr Ortszeit (7 Uhr morgens deutscher Uhrzeit!) am John F. Kennedy International Airport (und nicht wie ursprünglich geplant am Newark Liberty International Airport) und für viele war es das erste Mal, dass sie amerikanischen Boden unter ihren Füßen hatten. Dann wartete aber noch eine fast zweistündige Busfahrt auf uns, die uns quer durch New York nach Newark führte, wo uns unsere amerikanischen Gastschüler mit ihren Familien einen herzlichen Empfang mit netten Plakaten bereitet haben. (Immerhin hat uns die beträchtliche Verspätung dank EU-Richtlinie eine kleine Entschädigungszahlung eingebracht.)

Total erschöpft fuhren wir dann jeweils mit unserer Gastfamilie zu unserem neuen Zuhause, in dem wir für die nächsten zwei Wochen nicht nur die amerikanische Lebensweise kennenlernen durften, sondern auch ihre offene und gastfreundliche Art genießen konnten. Die gute Nachricht des Tages war sicherlich die Ankündigung von Frau Cotis (amerikanische Deutschlehrerin), wonach wir nicht verpflichtet waren, am Unterricht des nächsten Tages teilzunehmen. Nur vereinzelte Schüler gingen trotzdem am nächsten Tag zur Schule, die anderen zogen es vor, erst einmal den durch den Flug verursachten Schlafmangel zu beseitigen. Am Abend trafen wir uns alle im örtlichen Senioren-Zentrum zu einem von den Gasteltern organisierten Abendessen-Buffet. Daraufhin wurden wir in einer Stadtratssitzung vom Bürgermeister von Old Bridge höchstpersönlich begrüßt. 



Spätestens am Dienstag waren die Deutschen zum ersten Mal mit ihren Austauschpartnern in der Old Bridge High School (OBHS), wo wir in den zwei Wochen als gerngesehene Gäste sowohl von der Schule als auch von den Schülern herzlich aufgenommen wurden. Es war hochinteressant, das amerikanische Highschool-Leben einmal live mitzuerleben – die Unterschiede zu unserer Schule sind beträchtlich.


Am Mittwoch stand ein Highlight auf dem Programm: New York City! Zusammen mit unseren amerikanischen Freunden fuhren wir mit einem original gelben Schulbus in die nahe gelegene Weltmetropole. Nachdem wir am berühmten Rockefeller Center ausgestiegen sind, spürten wir die einzigartige Atmosphäre, die in den Straßen von Manhattan herrscht. Unser erstes Ziel war der Times Square. In einer Seitenstraße waren wir dann in einer Körperwelten-Ausstellung, die man aufgrund kurioser Ausstellungsstücke nicht so schnell wieder vergessen wird. Trotz Bewölkung und leichten Regens war der Besuch des Empire State Building der Höhepunkt des Tages. Man muss sagen, dass die Aussicht von dort nahezu einzigartig auf der ganzen Welt ist! Danach haben wir noch einen Fußmarsch zur Central Station unternommen, um den auch gelegentlich als Filmkulisse genutzten Bahnhof zu besichtigen. Der Tag voller bleibender Eindrücke endete für uns alle nach der Rückfahrt wieder an der Old Bridge High School. 

Der Donnerstag war ein ganz besonderer Tag an der Schule: Es war "Pink Out", was sowohl alle Schüler und Lehrer, als auch uns Deutsche dazu verpflichtete mit pinkfarbener Kleidung zur Schule zu kommen, um ein Zeichen gegen Brustkrebs zu setzten. Am Abend sah die Mehrheit von uns zum ersten Mal live ein American-Football-Spiel, wobei sich die Schulmannschaft von der OBHS "The Knights" in einer stimmungsvollen Atmosphäre und nach einer spektakulären Show zu Beginn den Sieg sicherte. Der Freitag bot einen weiteren Höhepunkt: Im Freizeitpark "Six Flags Great Adventure Park" kam so gut wie jeder auf seine Kosten. Neben der größten Achterbahn der Welt (!), genannt "Kingda Ka", beeindruckte auch die Holzachterbahn "El Toro", sowie die Looping-Achterbahn "Bizarro". 


Das Wochenende stand den Familien zur freien Verfügung, was viele nutzten, um in den Geschäften eines Shopping Centers in New Jersey Geld für Produkte auszugeben, die in Deutschland teilweise um einiges teurer sind. Lediglich am Samstagabend hat sich fast die komplette Gruppe getroffen, um im Prudential Center in Newark ein NHL-Vorbereitungsspiel zwischen den New Jersey Devils und den New York Rangers zu sehen. Der Eishockey-Ausflug war nicht nur für die Sportbegeisterten in der deutsch-amerikanischen Gruppe ein Highlight, da wir nach dem Spiel die Gelegenheit hatten, die Eisfläche zu betreten, um dort einige einzigartige Erinnerungsschnappschüsse festzuhalten. Der freie Sonntag wurde entweder zum Shoppen oder für sportliche Aktivitäten genutzt. Vereinzelt stand auch ein Broadway Musical oder ein Helikopterrundflug über die Skyline von Manhattan an.

Am Montag der zweiten Woche erwartete uns ein zweiter Ausflug nach Downtown Manhattan, aber diesmal war lediglich die deutsche Gruppe unterwegs. Zu Fuß über die Brooklyn Bridge ging es zum 9/11-Memorial und dann weiter zum Central Park, wo wir uns eine Pause vom kräfteraubenden Sightseeing gönnten. Den Abschluss bildete ein Bummel über die 5th Avenue. 

Wem es dort zu teuer war, der konnte am Dienstag in der nahegelegenen Shopping-Mall sein Geld ausgegeben. Da ging es teilweise an die letzten Geldreserven. Das Lagerfeuer am Abend bei einer amerikanischen Austauschschülerin war von einer ruhen, harmonischen Stimmung geprägt. Mittwoch waren wir nach der Schule in einem Skulpturen-Park, wo echt wirkende Menschenskulpturen ausgestellt waren. Am vorletzten Abend stieg bei Brooke (Austauschschülerin von Annika) eine Hausparty, die als Geburtstagsparty für alle Geburtstagskinder während des USA-Aufenthalts galt und mit einem kleinen privaten Feuerwerk gekrönt wurde. 


Am letzten Wochentag vor der Abreise hatten sowohl die Amerikaner als auch die Deutschen schulfrei, da wir zu dieser Zeit ein letztes Mal New York anfuhren, um dort die ehemalige Einwanderungsstation "Ellis Island", sowie die "Statue of Liberty" zu besichtigen. Alleine schon der Ausblick auf die Skyline von Manhattan machte den Ausflug lohnenswert. Damit haben wir jetzt mit der Freiheitsstatue auch eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten New Yorks, sogar der ganzen Welt, schon einmal in der Realität sehen können. 

Der Samstag war der letzte Tag bei unseren amerikanischen Freunden, den wir morgens mit einem gemeinsamen Frühstück begonnen haben. Danach ging es zum Bowling und dann auch schon nach Hause, um die letzten Einkäufe im Koffer unterzubringen. Am Newark Liberty International Airport hat sich eindeutig gezeigt, dass sich in den letzten zwei Wochen neue Freundschaften unter amerikanischen und deutschen Jugendlichen gebildet hatten. Aufgrund des nahenden Abschieds reagierten viele sehr emotional, sodass sehr viele Tränen flossen. Der eine oder andere hätte durchaus noch etwas länger dort bleiben wollen, auch wenn die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit der eigenen Familie groß war. Ankunft am Düsseldorf Airport war nach einem relativ zügigen Rückflug, aber nach zwei anstrengenden Wochen am Sonntag, dem 12. Oktober 2014, gegen 17 Uhr deutscher Uhrzeit (11 Uhr amerikanische Uhrzeit). 

Alles in allem lässt sich sagen, dass wir alle diese zwei Wochen in den USA niemals vergessen werden, da wir alle neue Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt haben, die uns im Alltagsleben weiterhelfen können. Es war für die meisten deutschen Teilnehmer sicherlich eine "life-changing experience". Aber nicht nur das, sondern es wurden auch neue Kontakte geknüpft und neue Freundschaften geschlossen.  

Sven Juretzko (Jahrgangsstufe 11)