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Schule im Herzen Duisburgs

 

Kunst und Kultur

 

„Begegnungen“ – Ein Community-Dance-Projekt der Duisburger Akzente 

Wie stellt man Themen wie Krieg, Vertreibung und Flucht tänzerisch dar? Am Montag, den 12.03.2018, fand zu diesen Themen das Community-Tanzprojekt „Begegnungen“ der Tanzwerkstatt Ulla Weltike und der Missed In Action (kurz: MIA) Dance Company zusammen mit aus Kriegsgebieten geflüchteten Menschen im Rahmen der 39. Duisburger Akzente „Nie wieder Krieg?“ im Stadttheater statt. Bei Community-Tanzprojekten bringen Tänzer zusammen mit Nichttänzern unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe und Religion ein Tanztheaterstück auf die Bühne. Da bei dem diesjährigen Stück „Tryst“ mit der Musik von James Mac Millian auch Schülerinnen des Steinbart-Gymnasiums mitgetanzt haben, haben sich einige Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses der elften Klasse von Frau Leschczyk die Aufführung im Stadttheater angesehen. Und anschließend hat eine Schülerin, die an dem Projekt teilgenommen hatte, unseren Schulleiter Herrn Buchthal dazu interviewt.

Die zwei Choreographien zu „Tryst“ und „Verklärte Nacht“ wurden von dem erfolgreichen Choreographen Royston Maldoom erstellt, mit dem die Tanzwerkstatt bereits im September 2016 das Stück „Exile“ im Duisburger Stadttheater aufführen konnte. 


Über Royston Maldoom:

Royston Maldoom ist ein 75 jähriger englischer Choreograph und Tanzpädagoge, welcher sehr oft mit Jugendlichen arbeitet. Maldoom wohnt mittlerweile in Berlin und initiiert und leitet seit 30 Jahren weltweit Tanzprojekte für jedermann, unabhängig von Talent, Erfahrung, Alter, Geschlecht, Hautfarbe, ethnischer Zugehörigkeit oder sozialer Herkunft und gilt als Mitbegründer der Community-Dance-Bewegung. Für sein soziales Engagement und seine künstlerische Arbeit hat er zahlreiche Preise erhalten.
Maldoom besuchte einst eine Ballettvorstellung und war so zu Tränen gerührt, dass er beschloss Tänzer zu werden. Mit 22 Jahren begann seine Balletttänzerausbildung, schließlich konnte er auch mit Stipendien Theater studieren. Dort lernte er vor allem die Grundprinzipien des Ausdruckstanzes und der Laientanzbewegung (Community-Dance).
In dem Tanzstück „Begegnungen“, das bei den 39. Duisburger Akzenten zum Thema „Nie wieder Krieg?“ zu sehen war, wurden zwei seiner Choreographien, „Verklärte Nacht“ mit der Musik von Arnold Schönberg, live von einem Streichsextett der Duisburger Philharmoniker gespielt, und „Tryst“ mit der Musik von James Mac Millian gezeigt. Maldoom selbst ist der Sohn eines Armee-Offiziers, der häufig im Ausland stationiert war, sodass er schon sehr früh Kontakt mit dem Thema Krieg hatte.

Interview mit Clara Nern, die mitgetanzt hat:

Kunstkurs: Wir möchten dir gerne einige Fragen stellen, da du persönlich alles miterlebt hast. Seien es die Proben, die Tanzgruppe, der Auftritt etc. und unsere erste Frage wäre, wie das Verhältnis zwischen euch und den Flüchtlingen war?

Clara: Ich muss sagen, dass sie alle sehr nett sind und man gut mit ihnen in Kontakt kommen konnte. Sie sind total offen und sprechen einen einfach so an, obwohl einige von ihnen noch nicht so sicher in der Sprache sind. Auch wenn sie kein Deutsch sprechen können, sprechen sie einen auf Englisch an und versuchen sich hier anzupassen, was ich echt sehr toll finde.

Kunstkurs: Wart ihr denn in den Proben getrennt?

Clara: Wir haben immer alles zusammen gemacht und die Proben mit Royston liefen hauptsächlich auf Englisch ab, wobei auch zwischendurch viel in anderen Sprachen gesprochen wurde, größtenteils auf Arabisch. Abgesehen davon, war es eigentlich ganz normal, als wären sie schon immer in unserer Tanzgruppe gewesen.

Kunstkurs: Hast du denn auch im Privaten mit einem Flüchtling Kontakt?

Clara: Ja, ich habe z. B. noch mit einem Mädchen in meinem Alter, das ich auch vom Tanzen kenne, Kontakt. Sie spricht perfekt Deutsch, obwohl sie erst seit drei Jahren in Deutschland ist, was wir alle zuerst nicht wussten. Wir sind davon ausgegangen, dass sie hier geboren wurde und nur einen Migrationshintergrund hätte. Wir sind immer noch fasziniert davon, wie man innerhalb von drei Jahren lernen kann, die Sprache so gut zu beherrschen.

Kunstkurs: Wie war es mit dem Choreographen Maldoom zu arbeiten?

Clara: Es war manchmal schon ziemlich anstrengend, insbesondere das Warten, ohne sich vom Platz bewegen zu dürfen und die vielen Wiederholungen bestimmter Szenen. Wir waren echt viele Leute und dementsprechend hat nicht jeder in jeder Szene mitgetanzt. Aber viele von uns haben auch schon am vorherigen Projekt teilgenommen, weshalb wir das alles schon gewohnt waren. Ich muss auch erwähnen, dass der Choreograph teilweise ein Perfektionist ist und wir solange tanzen mussten bis es ihm gefiel, manchmal sogar eine Stunde länger als geplant. Dennoch würde ich beim nächsten Projekt sehr gerne mitmachen, weil es einfach sehr viel Spaß macht, mit den anderen zusammen zu arbeiten.

Kunstkurs: Wie fandest du persönlich die Choreographie?

Clara: Wir hätten glaube ich alle am Anfang etwas anderes erwartet, da es wenig an Choreographie gab, die man einfach so tanzen konnte, sondern eher viel, was mit Schauspiel zu tun hatte. Und sie war außerdem ziemlich aggressiv oder brutal, da es viele Kampfszenen gab, oder z. B. eine mit Stacheldrahtzaun. 

Kunstkurs: Was kann Tanzen ausdrücken, was die Sprache nicht ausdrücken kann?

Clara: Ich denke, man kann alle Erfahrungen oder auch Gefühle der Menschen, die Krieg miterlebt haben, und die man nicht immer direkt mit Worten ausdrücken kann, gut auf der Bühne darstellen. 


Interview mit Herrn Buchthal:

Kunstkurs: Wir würden Ihnen gerne ein paar Fragen zu einem Projekt stellen, das zu den Duisburger Akzenten gehörte. Dort gab es ein Community Tanzprojekt namens „Begegnungen“ von dem Choreographen Royston Maldoom, bei dem jemand aus unserem Kurs selbst auch mitgewirkt hat. Mitgetanzt haben sowohl TänzerInnen des Tanztheaters Ulla Weltike und der MIA Dance Company als auch einige Flüchtlinge, die hier zum Beispiel Sprachkurse besucht haben und gerade erst Deutsch gelernt haben. Das Stück handelt von Krieg und es wurde hier im Duisburger Stadttheater aufgeführt. Wir würden gerne wissen, wie sie solche Projekte sehen, auch im Bezug auf die Schule.

Herr Buchthal: Ja, ich hoffe, ich kann Ihnen die Fragen beantworten.

Kunstkurs: Inwieweit unterstützt die Schule solche Aktionen? Welche Aktionen oder Projekte unterstützt die Schule auch im Hinblick auf Krieg und Flüchtlinge?

Herr Buchthal: Also, erst einmal ist es so, dass wir eine AG haben, die „Schule ohne Rassismus“ heißt. Das ist ja auch ein Titel, den die Schule trägt und wenn Unterstützung verlangt wird, dann wäre das der richtige Anlaufpunkt. Frau Görgen betreut das und es gibt auch mehrere Schülerinnen und Schüler, die dort mitmachen. Aber konkret diese Veranstaltung gehörte nicht zum Programm der Schule.

Kunstkurs: Wenn Sie das Wort Begegnung hören, wie würden sie das, vor allem bezogen auf Krieg und Flucht, mit unserer Schule verbinden?

Herr Buchthal: Die Begegnung ist hier da. Wir haben Kinder und Jugendliche, die aus Kriegsregionen hierher geflüchtet sind, teilweise auch alleine, also ohne Eltern und jetzt in betreutem Wohnen leben. Diese Schüler sind auch Klassen zugeordnet, also die Begegnung findet ja mindestens auf Klassenebene statt. Wir haben in der Regel zwei oder drei Kinder, die einer bestimmten Klasse zugeordnet sind, jeweils von Klasse sieben bis neun. Also begegnen sie sich einmal da und auch in den Internationalen Vorbereitungsklassen, in denen die Kinder nicht alphabetisiert sind und dort eine besondere Lerngruppe haben. Also die Begegnung ist auf jeden Fall da.

Kunstkurs: In Zeiten von G8, was auch Stress für die Schüler bedeutet,  versucht man immer möglichst wenig Unterricht zu verpassen: Clara wurde für dieses Projekt einen Tag lang beurlaubt,  und auch schon bei einem vergangenem Projekt für längere Zeit vom Unterricht befreit. Würden Sie die Schüler auch weiterhin für solche Aktionen beurlauben lassen?

Herr Buchthal: Ja, wir beurlauben immer, egal ob es jetzt kulturelle oder politische Anlässe sind oder auch Sport. Das haben wir früher gemacht, das machen wir aktuell und das machen wir auch weiterhin. In einem Punkt muss ich euch widersprechen, denn der Stress in der Oberstufe hat nichts mit G8 zu tun. Ihr habt denselben Stoff, wie in der Oberstufe bei G9. Es kann höchstens in Unter- und Mittelstufe zu Stress wegen Beurlaubung kommen, aber das haben wir bisher immer elegant hinbekommen. Es hängt natürlich auch immer von den Noten des Schülers ab. Wenn sich jemand am Rande der Nichtversetzung bewegt, dann würden wir schon von einer Beurlaubung abraten. In den meisten Fällen, das muss man so sagen, sind es aber eher die guten Schüler, die sich in der Freizeit noch an solchen Dingen beteiligen.

Kunstkurs: Das wäre es auch schon. Danke für Ihre Zeit.  

Das Interview führten Maren Garden, Esma Yesilöz und Julian Ziemek. 



doxs! 2016 - Steinbart-Schüler arbeiten in Filmfestivaljury mit

Auch in diesem Jahr haben sich Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums im Rahmen des doxs!-Festivals engagiert. Gesucht wurde der beste Dokumentarfilm für Kinder und Jugendliche. Nach reiflicher Überlegung entschied sich die Jury für den Film "Black Sheep" des britischen Filmemachers Christian Cerami. Dieser hatte in seinem Film einen Jugendlichen aus dem Umfeld der rechtsradikalen English Defense League porträtiert.


 

"Die Pflicht meiner Erinnerung": Gerd Klestadt zu Gast am Steinbart-Gymnasium

Gerd Klestadt war 11 Jahre alt, als er Anfang Februar 1944 vom holländischen Sammellager Westerbork aus gemeinsam mit zahlreichen weiteren Juden ins Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert wurde. Schon auf dem Weg ins Lager, erst recht aber im sogenannten Lageralltag hat er Dinge sehen und erleiden müssen, die sich schwer vorstellen und versprachlichen lassen. Und doch berichtet Gerd Klestadt seit 2001 immer wieder Schülern von seinen Erlebnissen. Denn er fühlt sich verpflichtet, die Erinnerung an das, was Deutsche anderen Menschen angetan haben, wachzuhalten und zu mahnen, dass sich Ähnliches nicht wiederholen dürfe.


So berichtete er auch am Steinbart-Gymnasium zum einen von jenen traumatischen Ereignissen, die ihn nicht mehr loslassen: von der Degradierung des Menschen zur bloßen Nummer, vom willkürlichen Morden der SS-Leute und auch vom Morgen des 4. Februar 1945, als der zwölfjährige Junge, der sich mit seinem Vater ein Bett teilte, aufwachte und feststellen musste, dass sein Vater gestorben war. Zum anderen schlug Gerd Klestadt immer wieder die Brücke zum heutigen Zeitgeschehen: zu den Wahlerfolgen rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien, zur Aushöhlung des Asylrechts, einer mitunter unmenschlichen Abschiebepraxis und zu all den Menschen, die in den vergangenen Jahren im Mittelmeer elend „ersoffen“ (G. Klestadt) sind, weil sie hofften, in Europa ein besseres Leben zu finden.
 
Er schloss mit einem Appell zur Solidarität, zu einem im besten Sinne fürsorglichen Miteinander aller - unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht und Religion: „alle unterschiedlich - alle gleich.“ (Bau)


 

 

 

 Zu viel - zu wenig - GENUG!

Genug ist da für alle. Alle könnten satt werden. Eben so - „Alle satt?!“ - lautet der Titel eines Stücks, das die Gruppe „theaterspiel“ aus Witten in Zusammenarbeit mit den Duisburger Philharmonikern am 30.08. 2016 in der Aula des Steinbart-Gymnasiums aufgeführt hat. In einer mitreißenden Mischung aus Schauspiel, Tanz und Gesang thematisierte das Stück die großen Fragen einer globalisierten Wirtschaft, in der allzu oft der Reichtum ungleich verteilt ist. 

Die beiden Protagonisten des Stücks, Marie und ihr Freund Lucky, wollen dies nicht hinnehmen und begeben sich auf Weltrettungsaktion. Zwar müssen sie manchen Rückschlag hinnehmen und auch der Lebensmittelkonzern, für den Luckys Mutter arbeitet, lässt seine einseitige Orientierung am Gewinn nicht hinter sich. Doch wandelt sich Luckys Mutter immerhin von einer skrupellosen Kapitalistin zu einer Mitstreiterin im Kampf für die gute Sache. (Bau)


 


Deutsch-amerikanische Perspektivwechsel - Steinbart-Schüler und Studenten aus Utah besuchen das Museum der deutschen Binnenschifffahrt

Am Dienstag, dem 14.06.2016, besuchte der Kunst Grundkurs 3 der Jahrgangsstufe 10 von Frau Kedzierski die Ausstellung im Binnenschiffahrtsmuseum Duisburg. Der Kurs wurde begleitet von Professor C.T. Terry und seinen Kunststudenten der Utah State University aus Logan/Utah. Schüler und Studenten wurden in Gruppen eingeteilt, sodass eine gemeinsame Besichtigung stattfinden konnte. Neben den interessanten Gesprächen über die unterschiedlichen Erfahrungen im Bereich Kunst entstanden auch Diskussionen über alltägliche Dinge und Meinungsverschiedenheiten, beispielsweise über die aktuelle Politik Amerikas. Großes Thema war vor allem der Präsidentschaftskandidat Donald Trump, der in mehreren Gruppen für heiße und vielseitige Diskussionen sorgte. Zudem wurden aber auch die deutschen Schüler zu kulturellen Dingen befragt, sodass man schlussendlich feststellte, dass es mehr Unterschiede gab, als gedacht. Nach den ersten Minuten der Unterhaltung schien auch die Sprach-Herausforderung seitens der Steinbart-Schüler größtenteils gemeistert zu sein.


Mit dem Ziel eine Zeichnung mit Hilfe von Linien und Kontrasten zu schaffen, wurden die Gruppen losgeschickt, um Ideen zu sammeln. Anschließend erstellten sie ihre Werke, welche teils sehr ideenreich und kreativ waren. Zum Abschluss unterhielten wir uns über die besten entstandenen Zeichnungen und sammelten weitere Besonderheiten, die den Gruppen aufgefallen waren.

In der Gesamtschau war das Zusammentreffen der Studenten und Schüler eine außergewöhnliche Erfahrung für den Kunstkurs und hat hoffentlich auch den Kunststudenten eine große Freude bereitet!

 


doxs! Der Rückblick auf die fünfte Auflage des Festivals

23 Filme, 5 Spielorte und knapp 3000 Besucher: Im 14. Jahr des Festivals erweist sich das Ruhrgebiet als dokumentarisches Kraftwerk des Filmschaffens für Kinder und Jugendliche. An den Spielstätten im Revier waren insgesamt 1600 Kinder und Jugendliche zu Gast, in Duisburg kamen 1300 SchülerInnen zu den Vorführungen ins filmforum. Bei einem Besucherzuwachs von 20% gegenüber dem Vorjahr wurden die Kapazitäten des Festivals bestmöglich ausgeschöpft. Zudem kamen 20 internationale Filmschaffende und Protagonisten nach Duisburg, um ihre Filme persönlich zu vertreten. 

Zum fünften Mal wurde bei doxs! die GROSSE KLAPPE vergeben, der europäische Filmpreis für politischen Kinder- und Jugenddokumentarfilm. Anlässlich des Jubiläums erhöhte die Preisstifterin, die Bundeszentrale für politische Bildung, die Dotierung auf 5.000 Euro für die Regieleistung. Darüber freuen durfte sich Åse Svenheim Drivenes, die für ihren Festivalbeitrag „Mama arbeitet im Westen - Eine Kindheit in Polen“ (NO/PL/DE 2014) von der zehnköpfigen Jugendjury ausgezeichnet wurde. Zum zweiten Mal in Folge ging damit die GROSSE KLAPPE nach Norwegen. Eine lobende Erwähnung sprachen die Jugendlichen für den österreichischen Kurzfilm „Gleichgewicht“ (AT 2015) von Bernhard Wenger aus. Als Preispate begleitete der TV-Moderator und Grimme-Preisträger Philipp Walulis die Verleihung. 

Neun Filme waren für die GROSSE KLAPPE 2015 nominiert, einen Trailer mit Ausschnitten finden Sie hier, die ausführlichen Jurybegründungen und Impressionen der Verleihung stehen im Pressebereich zur Verfügung.

Impressionen und druckfähiges Bildmaterial des Festivalgeschehens finden Sie hier.


 


 


"Heimatsucher" ist ein Herzensprojekt

Zu Beginn war es nur ein Studienprojekt, welches sich aber als so interessant herausstellte, dass es nun, nach 5 Jahren, immer noch mit viel Engagement weitergeführt wird. In dem Projekt werden Opfer des Holocausts aufgesucht und deren Geschichten vorgestellt. Man lernt die grausamen Taten der Nationalsozialisten von einer anderen Seite kennen und kann sich mit den Personen, die sie miterlebt haben, identifizieren.

Unsere Klasse hatte die Chance, an dem Projekt teilzunehmen. Wir durften anhand von Interviews, die vorher mit den Opfern geführt wurden, deren verschiedene Geschichten besser kennenlernen und sie uns gegenseitig kurz vorstellen.

(Sophia Haßhoff und Anne Fredrich (9c))

Für weitere Informationen: www.heimatsucher.eu



Klassiker sehen - Filme verstehen

Das Steinbart-Gymnasium hat die Ausschreibung der Deutschen Filmakademie gewonnen. Bei der jungen Filmakademie handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe der Deutschen Filmakademie und der Bundeszentrale für politische Bildung, gefördert aus den Mitteln des „Hauptstadtkulturfonds“. 

Filme spielen eine wesentliche Rolle im Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen, sie beeinflussen massiv ihre Sicht auf die eigene Erlebniswelt. Zu einer umfassenden Filmbildung gehört die Beschäftigung mit der Filmgeschichte, um neuere Filme dekodieren und das tiefere Verständnis dieser Kunstform durchdringen zu können.

Mit der Reihe „Klassiker sehen – Filme verstehen“ will die Deutsche Filmakademie in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung die Begegnung von Jugendlichen mit Klassikern initiieren und nachhaltig fördern.

Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird von den Veranstaltern intensiv beleitet.  Der Kunstkurs 1 der Jahrgangsstufe 11 durchläuft pro Halbjahr ein Klassiker-Programm. Im Vorfeld jedes Screenings wird das Thema im Unterricht vorbereitet. Der Kurs sieht die Filme im Filmforum und führt mit dem Coach der Filmakademie, Herrn Dr. Ganguly, ein Gespräch durch. Dr. Ganguly besucht den Kurs in der Schule, um weiterführende Aufgaben abzusprechen - die Schüler erhalten weitere Filme zum Thema, mit denen sie sich analytisch und kreativ auseinandersetzen. Ein Projektbericht der Schüler wird der Deutschen Filmakademie zugeschickt und auch auf in der Schule präsentiert.

Langfristig wird eine intensive Kooperation angestrebt, die in einem Filmclub münden kann. Bei Interesse bitte Frau Leschczyk ansprechen.